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Bundesverdienstkreuz für Gerhard Maier
Gesundheitstag des Kraichturngaus
Protest gegen erneute Streichungen
PRO EHRENAMT
Sportpolitischer Frühschoppen in Forst
Sportkreistag am 2. April
Ehrung des BSB im Schloss Bruchsal
Gründungsversammlung zum eingetragenen Verein
Sportpolitischer Frühschoppen beim VFR Rheinsheim

Bundesverdienstkreuz für Gerhard Maier

Sportkreis Bruchsal
Wolfgang Jörg, Parkweg 1g, 75053 Gondelsheim, Tel.Nr. 07252/87436
E-Mail: wolfgangjoerg@web.de




Verdienstmedaille für Sportkreisehrenmitglied Gerhard Maier

Als Gerhard Maier bei der Jahreshauptversammlung des Sportkreises Bruchsal im letzten Jahr nicht mehr als stellvertretender Vorsitzender kandidierte, blickte er auf genau 20 Jahre in dieser Funktion zurück. Schon vorher, seit 1971, war er 15 Jahre als Kassier im Fußballkreis und anschließend von 1986 bis 1994 als erster Vorsitzender der Trainergemeinschaft tätig.
Dieses Engagement im Sportkreis und vor allem auch seine Persönlichkeit waren Anlass für den Sportkreisvorsitzenden Walfried Hambsch, Gerhard Maier zum Ehrenmitglied des Sportkreises zu ernennen. Die Delegierten feierten das neue Ehrenmitglied mit stehenden Ovationen.
Nun war die Tätigkeit im Sportkreis nur ein kleiner Ausschnitt aus der Palette dessen, was Gerhard Maier in den letzten 50 Jahren an Engagement im Ehrenamt geleistet hat.
Dieser außergewöhnliche Einsatz für die Mitbürger und die Gemeinschaft war Anlass für eine Einladung ins Neue Schloss in Stuttgart, wo Kultusstaatssekretär
Helmut Rau Gerhard Maier und drei weiteren Bürgern für ihr langjähriges Engagement im Ehrenamt die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland überreichte.
Diese hohe Auszeichnung wurde von Bundespräsident Horst Köhler auf Anregung von Ministerpräsident Erwin Teufel in Anerkennung der Verdienste um das Gemeinwohl verliehen. Rau würdigte das Engagement der ehrenamtlich Tätigen: „Mit ihrem Verantwortungsbewusstsein, ihrer Einsatzfreude und ihrer Bereitschaft, sich einzubringen, sind Sie Vorbilder für die junge Generation“, sagte der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung.
Der Staatssekretär unterstrich die herausragende Bedeutung des Ehrenamtes. Erst der Dienst am Nächsten verleihe einer Gesellschaft menschliche Wärme und inneren Zusammenhalt. Helfen und für andere da zu sein sei Ausdruck einer aktiven Bürgergesellschaft, „in der Menschen nicht auf den Staat warten, sondern sich aus eigener Initiative heraus um ihre Mitmenschen kümmern.“ Ehrenamtlich Tätige garantierten eine funktionierende Demokratie und zeigten das menschliche Gesicht einer Gesellschaft. Ohne ehrenamtliches Engagement gebe es kein funktionierendes Vereinswesen, würden soziale und kirchliche Einrichtungen zusammenbrechen, wären Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen machtlos und die Gesellschaft im Kern nicht mehr zukunftsfähig.
„Ohne das Ehrenamt, das aktive Miteinander, wäre unsere Gesellschaft ärmer und kälter“, so Rau.
Baden-Württemberg könne auf das Engagement vieler Menschen zählen, dies sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. 40 Prozent der Menschen im Südwesten würden sich freiwillig und ohne Bezahlung für ihre Mitmenschen einsetzen. Die Baden-Württemberger seien damit „Deutsche Meister“ im ehrenamtlichen Engagement. In ganz Deutschland engagierten sich 22 Millionen Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden, Bürgerinitiativen oder sozialen und kirchlichen Einrichtungen. Dies belege, „dass es um die Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft viel besser bestellt ist, als es manche pessimistisch gestimmten Kulturkritiker glauben machen wollen“.

In der Laudatio für Gerhard Maier wies der Staatssekretär zunächst auf die über 20jährige Aktivität als Fußballspieler im TSV Wiesental hin. In diesem Verein übernahm Gerhard Maier schon bald Führungsaufgaben: Ab 1956 war er zunächst Schriftführer und Kassier, dann Abteilungsleiter und Jugendleiter Fußball. 1971 wählten ihn die Mitglieder zum ersten Vorsitzenden des TSV Wiesental; diese Position hatte Gerhard Maier bis 1985 inne, seither, bis auf den heutigen Tag, ist er stellvertretender Vorsitzender. Der Geehrte ist Mitinitiator und Organisator des jährlich stattfindenden „Internationalen B-Junioren Fußballturniers“. Neben Nachwuchsmannschaften namhafter Bundesligavereine nehmen an diesen Turnieren regelmäßig auch Mannschaften aus dem Ausland teil. 1964 wurde Gerhard Maier in die Arbeitsgemeinschaft Wiesentaler Vereine gewählt. Auch hier hatte er verschiedene Führungsämter inne und war von 1985 bis 2003 erster Vorsitzender. Seit 2003 ist er Ehrenvorsitzender dieser Arbeitsgemeinschaft. Auch als Mitglied oder Vorsitzender von Elternbeiräten an verschiedenen Schulen übernahm Gerhard Maier Verantwortung. Er war Mitbegründer des Förderkreises Bolandenschule Waghäusel und dessen Vorsitzender.
Seine Aktivitäten im überregionalen Bereich des Sportkreises wurden bereits eingangs erwähnt. Als stellvertretender Sportkreisvorsitzender galt sein besonderes Engagement der Kooperation zwischen Schule und Verein.

Der geschäftführende und der erweiterte Sportkreisvorstand sowie die Mitglieder aller im Sportkreis Bruchsal zusammengeschlossenen Vereine freuen sich über diese hochverdiente Ehrung und gratulieren unserem Ehrenmitglied Gerhard Maier ganz, ganz herzlich!
Wolfgang Jörg


Gerhard Maier
Gerhard Maier



Gesundheitstag des Kraichturngaus


10. Gesundheitstag


Kraichturngau Bruchsal und Karlsruher Turngau

in Kooperation mit der
AOK Mittlerer Oberrhein
im Rahmen des Projektes

„fit und gesund“ -
Gesundheitssport im Verein


am Samstag,25. September 2004

in Karlsdorf-Neuthard
Altenbürghalle

Zeitplan:
bis 8.45 Uhr Anmeldung/Begrüßung
9.00 Uhr - 10.30 Uhr 1. Durchgang/Arbeitskreise
10.45 Uhr - 12.15 Uhr
2. Durchgang/Arbeitskreise


M i t t a g s p a u s e


13.15 Uhr - 14.45 Uhr 3.Durchgang/Arbeitskreise
14.45 Uhr - 15.15 Uhr Abschlussbesprechung

Teilnehmergebühr: 30 Euro

Für Teilnehmer von AOK-
Kooperationsvereinen 15 Euro

einschließlich Mittagessen für alle
Der TV Neuthard bietet Kaffee und Kuchen sowie Getränke an.

Die Teilnehmergebühr wird per Einzugsermächtigung vom Konto abgebucht.

Anmeldeschluss ist der 10. September 2004

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt und haben nur mit Erteilung der Einzugsermächtigung Gültigkeit.
Begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldungen schriftlich an:
Geschäftsstelle des Kraichturngaues Bruchsal
Silcherweg 20; 68753 Waghäusel
Tel. 07254/958513, Fax: 07254/958514
E-Mail: kraichturngau@t-online.de
Bei einer Teilnahme an 3 Arbeitskreisen werden vom Badischen Turnerbund 7 UE zur Lizenzverlängerung anerkannt.

Jeder Teilnehmer kann max. 3 Arbeitskreise belegen. Bitte auf der Anmeldung entsprechend vermerken. Ersatzarbeitskreis angeben.

Die Teilnehmer werden gebeten eine geeig-nete Unterlage (Iso-Matte) mitzubringen

Kurzbeschreibung der Arbeitskreise:

AK 1:
"Mobil bleiben" – eine Bewegungseinheit für Senioren

Ziel dieses Workshops ist Elemente eines speziellen Bewegungsprogramms für betagte Senioren vorzustellen. Inhalte sind Kräftigungs- und Mobilisationsübungen, Gleichgewichts- und Koordinationsschulung, Bewegungsspiele und sensomotorische Übungen sowie Atemübungen und Gehirnjogging, abgestimmt auf die Belastbarkeit älterer Menschen.
Ref.: Petra Lücke, AOK-Sportfachkraft Dipl.Sportlehrerin,Sporttherapeutin DVGS

AK 2:
„Nordic-Walking“

Hier gibt es Infos rund um den neuen Trendsport:
• Geschichte und Entwicklung
• Gesundheitliche Aspekte (Vergleich/Unterschiede
zum Walking
• Methodischer Aufbau zum Erlernen der Technik
• Hinweise zur Ausrüstung (Kleidung/Stöcke)
• Power-Techniken
Abschließend werden wir eine kurzes "Nordic-Kraftworkout" und "Nordic-Stretching" durchführen.

Ref.: Evi Weber, AOK-Sportfachkraft
Sportwissenschaftlerin

Infos gibt es bei der Gesundheitsbeauftragten des
Karlsruher Turngaues Heidrun Calovini Tel. 0721/687068
bei Anette Gauch Tel. 07250/7022
und der Vereinsberaterin der
AOK Mittlerer Oberrhein Gabi Klisch Tel. 07251/707-126 Tel. 07257/5277

AK 3:
Fatburning – Wie werde ich zum Brandstifter???
Wann und wie führen die Bewegungen in meiner Trainingsstunde zur Verbesserung des Fettstoffwechsels?
Ref.: Jacqueline Wolf, Fitness-Lehrerin,
Aerobic Trainerin, Basic, Master

AK 4:
Rücken-Fit mit Kleingeräten
-Vermittlung von ganzheitlich orientierten Übungen mit Kleingeräten (Theraband/Hanteln) zur Stabilisierung und Verbesserung des Bewegungs- und Haltungsapparates.
-Propriozeptives Training zur Schulung der Tiefensensibilität als Hilfestellung zur optimalen u. ökonomischen Bewegungsausführung. Das Training wirkt haltungsaufbauend und muskelkräftigend.
Ref.: Michael Übelhör
Sportwissenschaftler, Präventions-
referent, Rückenschulleiter

AK 5:
Nia-Wellness & Fitness für Körper, Geist und Seele
Nia – eine spannende Mischung aus fernöstlichen und westlichen Bewegungsformen – ist immer abwechslungsreich und begeisternd, da es auf einzigartige Weise Tanz, Kampfsportarten, Yoga und Körpertherapien miteinander verbindet. Ohne daran zu denken kräftigen sie ihr gesamtes Herz-Kreislauf-System, steigern ihre Balance, schmieren ihre Gelenke, bauen ihre Muskeln auf und stärken ihre Körperwahrnehmung.
Für eine Nia-Stunde gibt es keinerlei Voraussetzungen, Spaß an der Bewegung reicht – alle sind willkommen!
Wahrnehmen, fühlen, sein lassen, loslassen und sich durch unterschiedlichste Musik inspirieren und bewegen lassen – das alles und viel mehr ist Nia ..
Ref.: Ulrika Eiworth
Nia black belt, Pilates und Power Yoga
Trainerin Infos: www.nia-online.de

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Protest gegen erneute Streichungen



PRO EHRENAMT

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des bürgerschaftlichen Engagements,

wir möchten Ihnen heute die ersten Informationen zur fünften Ausschreibung des DSB-Förderpreises "PRO EHRENAMT" geben, den der Deutsche Sportbund in Zusammenarbeit mit der Commerzbank verleiht.

zwei Dateien als Download angehängt: Ein Anschreiben des Präsidenten des Deutschen Sportbundes Manfred von Richthofen und die offizielle Ausschreibungsbroschüre 2004.

Impressionen von der Preisvergabe der letzten Jahre, sowie Download-Möglichkeiten der diesjährigen Ausschreibung inklusive Bewerbungsunterlagen können Sie im DSB-Ehrenamtsportal einsehen bzw. herunterladen unter:

www.ehrenamt-im-sport.de/index.php?id=1039

Fragen beantworten Ihnen Herr Laugsch (Tel. 069/6700-306) und Herr Böcker (Tel. 069/6700-304) auch gerne telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen

Partner der Ehrenamtlichen
Deutscher Sportbund + Commerzbank
- PRO EHRENAMT -


download Ausschreibung
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Sportpolitischer Frühschoppen in Forst



Sportkreis Bruchsal
Wolfgang Jörg, Parkweg 1g, 75053 Gondelsheim, Tel.Nr. 07252/87436




6. sportpolitischer Frühschoppen im Sportkreis Bruchsal

Zum sechsten Mal hatte der Vorstand des Sportkreises Bruchsal Politiker, Verbandsfunktionäre sowie die Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten Sportkreisvorstandes zum Gespräch im Rahmen eines „sportpolitischer Frühschoppens“ eingeladen. Dieses Jahr traf man sich im Clubhaus des 1. FC Germania Forst. Sportkreisvorsitzender Walfried Hambsch gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass diese Veranstaltung Jahr für Jahr an Bedeutung gewinnt, was an der Zahl der Gäste, die der Einladung jeweils Folge leisten, deutlich wird. Rund 40 Teilnehmer waren es dieses Jahr, die Walfried Hambsch begrüßen konnte. Sein besonderer Gruß galt neben dem Bundestagsabgeordneten Olaf Gutting vor allem Innenminister Heribert Rech, der zunächst als Abgeordneter, dann als Staatssekretär und nun als Minister an allen bisherigen sportpolitischen Frühschoppen teilgenommen hat. Erfreulich war dieses Jahr die große Beteiligung der Bürgermeister aus dem Bereich des Sportkreises. Aus dieser Runde begrüßte der Vorsitzende besonders Reinhard Gsell, Bürgermeister von Forst, bei dem er sich herzlich für die Einladung zum Schlachtfest bedankte. Auch dieses Jahr nahm LSV-Präsident Anton Häffner diese Gelegenheit wahr, die Anliegen des Sports den politisch Verantwortlichen ans Herz zu legen. Vom Sportkreis Karlsruhe nahm der stellvertretende Vorsitzende Grein teil, vom Sportkreis Mannheim war Frau Brigitte Weber anwesend. Herzlich begrüßte Walfried Hambsch auch den Geschäftsführer der AOK mittlerer Oberrhein, Helmut Schäfer, sowie den Sportkreisehrenvorsitzenden Horst Zimmermann und Ehrenmitglied Gerd Maier. Dass dieser 6. Frühschoppen ganz im Zeichen bereits erfolgter und noch bevorstehender Mittelkürzungen stehen wird, wurde aus den einführenden Worten von Walfried Hambsch deutlich. Schon jetzt sind substantielle Einschnitte insbesondere bei den Sportanlagen feststellbar. So müssen teilweise Sportanlagen, insbesondere auch Lehrschwimmbecken, geschlossen werden.
Auch für die unabdingbare Aus- und Fortbildung von Übungsleitern fehlen die Mittel. Nach wie vor sind die Kommunen die größten Förderer der Vereine, allerdings drohen auch hier Mittelkürzungen bei gleichzeitiger Erhöhung z.B. der Hallenmieten. Bei der Bedeutung, die die Sportvereine mit ihren ehrenamtlichen Helfern für das Gemeinwohl in den Kommunen haben, bringt jeder investierte Euro ein Vielfaches an Gegenwert. Bei allem Verständnis für die katastrophale Haushaltslage gerade auch in den Kommunen sollte mindestens der Status quo erhalten bleiben. In seinem Grußwort wies Bürgermeister Gsell daraufhin hin, dass in Forst gerade die Renovierung der Waldseehalle für rund 4 1/2 Millionen Euro abgeschlossen worden sei.
Der Sprecher der Bürgermeister im Landkreis Karlsruhe, Rolf Müller von Bad Schönborn, anerkannte in seinem Grußwort, dass die Vereine insbesondere in der Betreuung von Jugendlichen den Gemeinden viel Arbeit abnehmen. Neben der unmittelbaren finanziellen Unterstützung übernehmen die Gemeinden viele Aufgaben, z.B. in der Sportplatzpflege, die früher von den Vereinen selbst ausgeführt wurden. Aufgrund der Verlagerung von Verpflichtungen vom Bund und vom Land auf die Kommunen sei die Situation inzwischen so, dass 60 % der Gemeinden im Landkreis ihren Haushalt nicht mehr ausgleichen könnten. Gleichwohl bemühe man sich, die aktuellen Standards zu halten. Bürgermeister Schmidt aus Phillipsburg wies daraufhin, dass seine Kommune seit dem Jahr 2000 den Haushalt nicht mehr ausgleichen konnte, trotzdem habe man im Bereich der Sportförderung keine Abstriche vorgenommen.
LSV-Präsident Anton Häffner zeigte zunächst auf, dass in Baden-Württemberg die Mitgliederentwicklung im Gegensatz zu anderen Bundesländern eine erfreulichen Aufwärtstrend zeige: Im Jahr 2003 konnte ein Zuwachs von 20.000 Mitgliedern registriert werden. Demgegenüber sinkt die staatliche Sportförderung kontinuierlich: Wurde etwa 1990 noch ein Mitglied mit 30,50 Euro gefördert, sind es heute inflationsbereinigt gerade noch 14,25 Euro. Das zwingt die Vereine zur Erhöhung ihrer Mitgliedsbeiträge. Allerdings fand die Koppelung der öffentlichen Sportförderung an einen Mindestbeitrag von monatlich 10 Euro keine ungeteilte Zustimmung. Vor allem im ländlichen Raum sind Mehrfachmitgliedschaften üblich. Eine solche Beitragsgestaltung würde gerade die sozial schwächeren und die ausländischen Mitbürger finanziell überfordern.
In großer Offenheit räumte Innenminister Heribert Rech ein, dass im nächsten Doppelhaushalt weitere Kürzungen von über 10 Millionen Euro beim Sport vorgesehen sind. Neben der prekären Haushaltslage, die einen Staatshaushalt am Rande der Verfassungswidrigkeit bedingt, gehen auch die Einnahmen bei Toto und Lotto zurück. Selbst dem Sport sehr verbunden, versprach der Minister, sich bei den Haushaltsberatungen um die Anliegen des Sports zu kümmern, damit „der Rasenmäher in der Garage bleiben kann“.
Die insgesamt sehr lebhafte und sachbezogene Diskussion wurde dann zugunsten des Mittagessens beendet. Bürgermeister Gsell wies in seinem Schlusswort daraufhin, dass auch das Schlachten und die Vorbereitung des Essens ausschließlich durch Ehrenamtliche übernommen worden war.

Bild:
Bürgermeister Reinhard Gsell (Forst) bei seinem Grußwort, rechts Sportkreisvorsitzender Walfried Hambsch, links die stellv. Sportkreisvorsitzende Sigrid Höfle. Im Vordergrund rechts Innenminister Heribert Rech.



Sportkreistag am 2. April

Sportkreis Bruchsal
Wolfgang Jörg, Parkweg 1g, 75053 Gondelsheim, Tel.Nr. 07252/87436


Sportkreisvollversammlung in Wiesental

Gerhard Maier wird Sportkreisehrenmitglied

Delegierte von 117 der rund 230 im Sportkreis organisierten Vereinen hatten sich in der TSV-Halle in Wiesental eingefunden. Rund die Hälfte der Mitgliedsorganisationen interessierte sich also für die Rechenschaftsberichte aus den letzten drei Jahren und wollte Einfluss nehmen auf die Zusammensetzung der Vorstandschaft für die kommende Amtsperiode. Gemessen an der Zahl von 57 Vereinen, die bei der letzten Vollversammlung 2001 in Hambrücken vertreten waren, war der Sportkreisvorstand mit der Mitgliederpräsenz diesmal doch recht zufrieden. Es wäre allerdings blauäugig, anzunehmen, dass das ums Doppelte gewachsene Interesse nur auf die gute Arbeit der Vorstandschaft in den letzten drei Jahren zurückzuführen war. Sicher war es die für das Fernbleiben angedrohte Geldbuße von 50 Euro, die zu einer sehr gut gefüllten Halle in Wiesental beigetragen hat.
Der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Maier konnte im 58. Jahr des Bestehens des Sportkreises Bruchsal zur 29. ordentlichen Mitgliederversammlung neben den Delegierten auch wieder eine beachtliche Zahl von Ehrengästen begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Innenstaatssekretär Heribert Rech sowie dem Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Waghäusel, Walter Heiler. Auch aus den Nachbarorten waren die Bürgermeister bzw. ihre Stellvertreter anwesend. Die örtlichen Bundes- und Landtagsabgeordneten ließen sich an diesem Abend entschuldigen. BSB-Vorsitzender Heinz Janalik hatte sich bereit erklärt, ein Referat zur Situation der Sportvereine zu halten. Vizepräsident Gebhard Schnurr und die Frauenbeauftragte des BSB, Barbara Eckle, waren ebenfalls der Einladung gefolgt. Und natürlich konnte Gerd Maier auch den Ehrenvorsitzenden Horst Zimmermann und Ehrenmitglied Reiner Karolus sowie den Vorsitzenden des Sportkreises Karlsruhe, Joachim Erndwein, begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Frau Elfner mit Gatten, bis vor kurzem Sekretärin beim BSB und Ansprechpartnerin für den Sportkreis, insbesondere für Sportabzeichenangelegenheiten.
Die Reihe der Grußworte eröffnete TSV Wiesental -Vorsitzender Jürgen Zink, gefolgt von Bürgermeister Walter Heiler, der auch im Namen seiner anwesenden Amtsbrüder sprach. Er wies auf die gesellschaftspolitische Bedeutung der Sportvereine gerade in den Kommunen hin. Niemand sonst, am wenigsten die öffentliche Hand wäre in der Lage, diese Aufgaben wahrzunehmen. Sein ganz besonderer Dank galt den ehrenamtlich Engagierten, die sich als Trainer, Übungsleiter, in der Vereinsführung oder wo sonst auch immer engagieren. Trotz prekärer Finanzlage habe seine Gemeinde bisher auf Kürzungen in der Vereinsförderung verzichtet.
Auch Staatssekretär Heribert Recht betonte die Bedeutung des Ehrenamtes.
Er appellierte insbesondere auch an die Arbeitgeber, ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter zu fördern und anzuerkennen. Wer sich in seiner Freizeit im Sportverein oder in sozialen Einrichtungen engagiert, sei sicher auch im Betrieb einer der Leistungsträger und einer besonderen Förderung wert.
BSB-Vorsitzender Heinz Janalik Verband sein Grußwort gleich mit dem vom Sportkreisvorstand erbetenen Kurzreferat zum Thema: „Sportvereine – heute und morgen – eine kritische Betrachtung“. Zunächst bedankte sich der BSB-Vorsitzende beim Sportkreisvorstand und den anwesenden Vereinsvertretern für die in der Vergangenheit in der gemeinsamen Sache Sport geleistete Arbeit und bat darum, auch in Zukunft trotz teilweise widriger Umstände nicht in den Anstrengungen nachzulassen.
In gewohnt engagierter Weise und begeisternder Rhetorik befasste sich der Referent dann mit der Situation des Ehrenamtes, wobei er sehr deutlich die Diskrepanz zwischen der Wertung des bürgerschaftlichen Engagements in den politischen Sonntagsreden und der konkreten Unterstützung durch die öffentliche Hand anprangerte. Er ließ keinen Zweifel daran, dass auch der Sport bereit sei, Opfer zu bringen. Was zu fordern ist, ist aber vor allem Planungssicherheit.
Bei seiner Analyse der Situation der Vereine gab es absolut auch an die Adresse der Vereine kritische Worte. Aus den kollegialen Unternehmen, die die Vereine ursprünglich waren, gegründet zu einem bestimmten Zweck und auf lange Sicht angelegt, hat sich eine unübersichtliche Vielfalt von Angeboten entwickelt, die heute unter den Begriffen „Bewegung, Spiel und Spaß“ zusammenzufassen sind. Die Vereine müssen aufpassen, dass sie sich nicht als Dienstleister missbrauchen lassen. Wer sich der Angebote bedienen will, ist auch zu Gegenleistungen verpflichtet. Janalik stellt konträre Begriffe gegenüber, deren Bewertung für das Gestern, Heute und Morgen in den Vereinen von entscheidender Bedeutung sein wird. Es wäre fatal, diese Gegensätze zu negieren. Das Umgehen mit diesen Herausforderungen erfordert schwierige Entscheidungen, die nicht mehr „aus dem Bauch“ kommen dürfen, sondern die Konsequenz klarer Analysen sein müssen. Dazu kann man auch Hilfen, ggf. aus der Wissenschaft in Anspruch nehmen.
Ähnlich wie in den Unternehmen wird sich der Verein Leitlinien geben müssen, damit die Aufgaben auch für künftige Funktionsträger klar erkennbar sind. Der Referent forderte einen „Ehrenamtspool“, beginnend mit dem Erlernen in der Schule mit der Belohnung der ehrenamtlichen Tätigkeit. In den Kommunen sind Kooperationen mit den Vereinen möglich. Große Bedeutung kommt der Öffentlichkeitsarbeit und der Finanzierungskultur zu. Wichtig ist, dass oberstes Prinzip Leistung gegen Leistung sein muss. Das bedingt eine Anerkennungskultur, wozu die Ehrenordnung des BSB vom letzten Jahr ein wichtiger Beitrag war. Zum Schluss forderte der BSB-Vorsitzende pädagogisch wertvolle Investitionen vor allem im Kinder- und Jugendbereich.
In seinem Rechenschaftsbericht ließ Vorsitzender Walfried Hambsch die vergangenen drei Jahre noch einmal Revue passieren. Er wies dazu auf die Zusammenstellung der Presseberichterstattung über die Sportkreisarbeit hin, die allen Vereinen zugegangen war. Walfried Hambsch legte noch einmal ausführlich die Gründe dar, die den Vorstand dazu bewogen hatten, sich mit einer neuen Satzung als „e.V.“ ins Vereinsregister eintragen zu lassen.
Kassenwart Reiner Debatin konnte zwar von einer insgesamt befriedigenden Kassenlage berichten, allerdings musste der Sportkreis in den vergangenen drei Jahren wegen verschiedener notwendiger Investitionen einen Rückgang im Bestand verzeichnen.
Den Kassenprüfbericht trug für die Mitprüfer Kurt Kuhn und Peter Krieger Alfred Metzger vor. Die Kasse war jedes Jahr geprüft worden und jedes Mal konnten die Prüfer dem Kassier eine einwandfreie und übersichtliche Kassenführung attestieren.
Die Entlastung der Vorstandschaft übernahm ebenfalls Alfred Metzger. Sein Vorschlag, den Vorstand zu entlasten, wurde einstimmig angenommen. Als 1. Vorsitzenden schlug Metzger Walfried Hambsch vor, der einstimmig wiedergewählt wurde.
Das weitere Prozedere übernahm dann Walfried Hambsch. Da der bisherige Stellvertreter Gerhard Maier sich nicht mehr zur Wahl stellte, schlug Hambsch Jürgen Zink zur Wahl vor, was einstimmig akzeptiert wurde. Die neue Satzung sieht bis zu drei Stellvertreter vor. Der Vorstand hat sich bemüht, durch eine Stellvertreterin die Frauenquote im Sportkreisvorstand zu verbessern. Sigrid Höfle vom FC Forst wurde einstimmig für dieses Amt gewählt.
Kassenwart Reiner Debatin kann aus beruflichen und privaten Gründen das Amt nicht weiterführen. Neuer, einstimmig gewählter Kassenwart ist Bernd Sauer. Schriftführer Werner Zimmer, Pressewart Wolfgang Jörg, Vertreter der Vereine Frank Eckert und Sportabzeichenobmann Horst Roitsch wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Neu hinzugekommen ist das Amt der (des) Seniorenbeauftragten. Gabi Klisch , vom Vorstand vorgeschlagen und einstimmig gewählt, wird diese Aufgabe wahrnehmen.
Kassenprüfer bleiben Alfred Metzger, Kurt Kuhn und Peter Krieger.
Dann bat Walfried Hambsch Frau Elfner, Gerhard Maier und Reiner Debatin auf die Bühne. Er bedankte sich bei Frau Elfner für die immer hervorragende Zusammenarbeit mit einem Blumenstrauß. Reiner Debatin erhielt für seine langjährige Tätigkeit als Kassenwart ein Präsent. Eine besondere Ehrung wurde Gerhard Maier zuteil. Neben seinen vielfältigen Vorstandstätigkeiten in den Wiesentaler Vereinen und der Arbeitsgemeinschaft der Vereine, für die er beim Ehrungsabend in Bruchsal mit der goldenen Ehrennadel des BSB ausgezeichnet worden war, versah er 20 Jahre lang das Amt des Stellvertreters des Sportkreisvorsitzenden. Dafür überreichte ihm Walfried Hambsch die Urkunde als Ehrenmitglied des Sportkreises, was von den Anwesenden mit langanhaltendem stehendem Beifall honoriert wurde.
Da es zu den weiteren TOP’s keine Wortmeldungen gab, konnte Walfried Hambsch die sehr harmonisch verlaufene Versammlung schließen, nicht ohne die Ehrengäste und Vorstandsmitglieder noch zu einem anschließenden Stehempfang in der TSV-Gaststätte einzuladen.

die neue Vorstandschaft
die neue Vorstandschaft
Gerhard Meier, Rainer Karolus, Robert Firnkes,Gabi Klisch, Werner Zimmererer, Stelvetrterin Sigrid Höfle, Annette van Waveren,Bernd Sauer, ??? ,Wolfgang Jörg, Walfid Hambsch, Frank Eckert, Jürgen Zink, Horst Roitsch, Ortrud Krajewski, Dieter Siegele


Ehrung des BSB im Schloss Bruchsal

alle zusammen
alle zusammen
goldene Nadel für O.Tiedemann; S. Stolle; K.Auer; P. Krieger; R. Firnkes; W.Zimmerer; D. Siegele; G.Maier; W.Hambsch
goldene Nadel für O.Tiedemann; S. Stolle; K.Auer; P. Krieger; R. Firnkes; W.Zimmerer; D. Siegele; G.Maier; W.Hambsch


Gründungsversammlung zum eingetragenen Verein



Sportkreis Bruchsal -
Kalmitstr. 6
-68753 Waghäusel Tel.: 07254/2669 Fax:07254/76250
Sportkreisvorsitzender
Walfried Hambsch



Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportfreunde!

Auf der Gründungsversammlung des SK Bruchsal zum e.V.
wurde am
Montag, den 26. Januar 2004

die Satzung einstimmig beschlossen und wird nun dem Gericht vorgelegt, damit der Sportkreis als Verein eingetragen werden kann. Sobald dies geschehen ist kann die Satzung auch im Internet nachgelesen werden.


Annette van Waveren



Sportpolitischer Frühschoppen beim VFR Rheinsheim

Sportkreis Bruchsal
Wolfgang Jörg, Parkweg 1g, 75053 Gondelsheim, Tel.Nr. 07252/87436




7. sportpolitischer Frühschoppen im Sportkreis Bruchsal

Zum siebten Mal hatte der Vorstand des Sportkreises Bruchsal Politiker, Verbandsfunktionäre sowie die Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten Sportkreisvorstandes zum Gespräch im Rahmen eines „Sportpolitischen Frühschoppens“ eingeladen.
Gastgeber war dieses Jahr die Stadt Philippsburg, Treffpunkt war das Clubhaus des VFR Rheinsheim.
Sportkreisvorsitzender Walfried Hambsch konnte im liebevoll dekorierten und voll besetzten Nebenraum des Vereinsheims neben dem Gastgeber, Bürgermeister Martus aus Philippsburg, fast alle Bürgermeister des ehemaligen Kreises Bruchsal bzw. deren Vertreter herzlich begrüßen.
Wie schon im letzten Jahr ließ sich auch Bundestagsabgeordneter Olaf Gutting die Gelegenheit nicht entgehen, über die Sorgen und Probleme des Sports aus erster Hand informiert zu werden. Zu den Stammgästen zählt natürlich sein Vorgänger, Klaus Bühler. Die Landtagsabgeordneten sowie Innenminister Heribert Recht, der in den letzten Jahren immer dabei war, waren dieses Mal leider verhindert
Dringende Gespräche über die künftige Organisation von DSB und NOK hatten LSV – Präsident Anton Häffner und BSB – Präsident Heinz Janalik nach Frankfurt gerufen. Für den BSB waren Vizepräsident und Sportbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Harald Denecken und Barbara Eckle anwesend.

Die Vorsitzenden der Sportkreise Karlsruhe (Joachim Erndwein) und Sinsheim (Josef Pitz) wurden von Walfried Hambsch ebenfalls sehr herzlich begrüßt.
Ehrenvorsitzender Horst Zimmermann und die Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten Sportkreisvorstandes ließen sich die Gelegenheit, aus erster Hand über die politische Einschätzung des Sports und insbesondere des Ehrenamts informiert zu werden, natürlich nicht entgehen.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte sich der geschäftsführende Vorstand in mehreren Klausursitzungen Gedanken darüber gemacht, wie man Aufgaben und Ziele des doch recht anonymen Sportkreises den 245 Mitgliedsvereinen und den rund 70.000 Mitgliedern nahe bringen kann. Ergebnis war ein vierfarbiger Flyer, den Walfried Hambsch stellvertretend für alle Gemeinden und Vereine des alten Landkreises an Bürgermeister Martus übergab.

Sportkreisvorsitzender Walfried Hambsch übergibt die „Visitenkarte“ des Sportkreises Bruchsal an den Gastgeber, Bürgermeister Martus von Philippsburg




Das Faltblatt, das in allen Rathäusern ausgelegt werden soll, informiert über Leitbild und Ziele sowie die Aufgaben und Leistungen des Sportkreises.
Die Dachorganisation, Mittler zwischen Vereinen und BSB, versteht sich als Interessenvertreter der Vereine gegenüber dem Landkreis und den Kommunen und ist Bindeglied zum BSB. Walfried Hambsch: „Wir verstehen uns als Dienstleister für die Bevölkerung, für Vereine und Verbände zu allen Fragen, die sich rund um den Sport ergeben“. Diese Zielvorgabe prägte auch das Hauptthema des diesjährigen sportpolitischen Frühschoppens: Die Vereine als Partner im Schulalltag.
Walfried Hambsch hatte als Referenten Schulamtspräsident Dr. Werner Schnatterbeck gewonnen, der in einem sehr engagierten und hoch interessanten Kurzreferat das politische Ziel der Ganztagesschulen darstellte: Ein flächendeckendes, bedarfsorientiertes Angebot an Ganztagesschuleinrichtungen, das alle Schultypen erreichen soll. Damit werden primär pädagogische Ziele verfolgt. Es gehe vor allem aber auch darum, Kinder aus schwierigen familiären Situationen abzufangen und dafür zu sorgen, dass der Anteil derjenigen, die es mangels Bildungsvoraussetzungen nicht zu einer Berufsausbildung schaffen, reduziert werde.
Die Sportvereine sind nach Auffassung von Dr. Schnatterbeck vor allem in den Nachmittagsangeboten gefordert. Hier sollen Bewegungsangebote den von der Theorie geprägten Schulalltag ergänzen.
Die Vereine müssen sich bewusst machen, dass die Schüler durch die Belastungen des Nachmittagsunterrichts nicht mehr in der bisherigen Zahl auf die Vereine zukommen. Deshalb müssen die Vereine in den Schulen auf die Schüler zuzugehen.

Sportbürgermeister Harald Deneken und Sportkreisvorsitzender Joachim Erndwein berichteten über sehr erfreuliche und ermutigende erste Erfahrungen in der Stadt Karlsruhe. Das Angebot der Stadt, 80.000 Euro für solche Vorhaben zur Verfügung zu stellen, wurde von den Vereinen in nicht erwartetem Ausmaß aufgegriffen. Von über 200 Angeboten vom Tauchen über Tanzen bis zum Schachspiel wurden schließlich rund 80 ausgewählt, die nun in einer Versuchsphase laufen.
Die Skepsis der Vertreter kleinerer Gemeinden, Übungsleiter an den Nachmittagen für solche Vorhaben zu gewinnen, mündete in dem Vorschlag, vom Sportkreis einen Pool geeigneter Sportlehrer oder Übungsleiter zu benennen, die dann überregional in den einzelnen Gemeinden tätig werden könnten. Ohne eine angemessene Honorierung wird sich dies aber nicht machen lassen. Hier sind sowohl die Vereine als auch die Kommunen gefordert.
Dass der Sportkreisvorsitzende mit dem zentralen Thema dieses Frühschoppens ein wirklich heißes Eisen aufgegriffen hatte, bewies die äußerst lebhafte und engagierte Diskussion, die auch beim anschließenden Schlachtplattenessen in kleinen Gruppen fortgesetzt wurde.


Bild: (JPG 1003)

Die Teilnehmer des 7. sportpolitischen Frühschoppens des Sportkreises Bruchsal vor dem Vereinsheim des VFR Rheinsheim




Sparkasse Kraichgau
Horn Druck & Verlag
Volksbank Bruchsal-Bretten