Herzlich willkommen beim

Sportkreis Bruchsal

im Badischen Sportbund Nord e.V.

Der Sportkreis Bruchsal trauert um Hartmut Junga

Die Nachricht über seinen Tod hat uns tief und schmerzlich getroffen. Alle, die ihn während seiner Tätigkeit für die Vereine kennen- und schätzen gelernt haben, sind zutiefst traurig über diesen herben Verlust.

Harmut Junga war viele Jahre Mitglied im erweiterten Vorstand des Sportkreises Bruchsal sowie im Vorstand der Sportkreisjugend. Er war ein Mann der Tat und ein Mann der Verantwortung. Jemand, der das Ehrenamt mit ganzer Person ausfüllte. Ein Mensch, der anderen Menschen viel Gutes tat und Freude bereitete. Wir werden ihn schmerzlich vermissen - den Menschen und sein besonderes Engagement.

Den Hinterbliebenen und Angehörigen sprechen wir unsere tiefe Anteilnahme und unser Mitgefühl aus! Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Er wird im Sportkreis Bruchsal als Mensch und Vorbild immer lebendig bleiben.

 



RSV Edelweiß Oberhausen zu Gast in der Sendung Trikottausch beim TV Baden

Der RSV Edelweiß Oberhausen ist zu Gast bei Moderator Dennis Meckler. Der verein ist deutschlandweit einer der erfolgreichsten in Sachen Jugendarbeit.

Link zur Aufzeichnung der Sendung



Weichen für die Zukunft gestellt

Bei einer ganztägigen Klausursitzung im Oberhausener Radsportzentrum hat der im Frühjahr neu gewählte Vorstand des Sportkreises Bruchsal unter dem Vorsitz von Jürgen Zink die Weichen für die Zukunft gestellt. Anwesend war dabei auch Wolfgang Eitel, der Geschäftsführer des Badischen Sportbundes (BSB), der zu Beginn das Konzept „BSB-Regio“ vorstellte. Die Gewinnung und Bindung ehrenamtlicher Führungskräfte nannte Eitel als das „derzeit größte existenzbedrohende Problem der Vereine“. Hinzu komme eine negative Mitgliederentwicklung in den zurückliegenden 20 Jahren vor allem bei den Bestandsvereinen, wobei in den letzten zwei Dekaden in Nordbaden etwa 400 Vereine neu gegründet wurden. Eine Untersuchung in Württemberg habe zudem ergeben, dass die Vereine mit den höchsten Beiträgen zugleich auch das höchste Ansehen genießen würden, so der BSB-Geschäftsführer.

Wolfgang Eitel erläuterte das Konzept von BSB-Regio, das insbesondere eine qualifizierte Beratung und Qualifizierung der Vereinsführungskräfte vorsehe. Gegen eine geringe Kostenbeteiligung der Vereine werden ab 2017 individuelle Schulungen direkt vor Ort angeboten. „Wir sind derzeit dabei ein qualifiziertes Referententeam zusammenzustellen“, betonte Eitel, der vor allem auch das Interesse junger Menschen an einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Turn- und Sportverein wecken möchte. Dabei erinnerte er an das Projekt „Meet & Connect für junge Engagierte“ der Badischen Sportjugend für Menschen im Alter von 14 bis 26 Jahren.

Auch der Sportkreis Bruchsal versteht sich als Dienstleister und erster Ansprechpartner für die Probleme und Sorgen seiner fast 250 Mitgliedsvereine auf dem Gebiet des früheren Landkreises Bruchsal. Sportkreisvorsitzender Jürgen Zink erläuterte deshalb den Stand der Planungen beim Aufbau einer hauptamtlich geführten Geschäftsstelle, wobei der Landkreis Karlsruhe signalisiert habe, dass in Bruchsal geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden könnten. Bei der Finanzierung einer Personalstelle sei der Sportkreis auf die Unterstützung der Kommunen angewiesen, war zu hören.

Immer mehr zu einer Aufgabe der Sportvereine wird das Programm „Sport mit Geflüchteten“. Der stellvertretende Kreisvorsitzender Heiko Mail informierte über die Möglichkeiten finanzieller Unterstützungen. Hier ist ein enges Netzwerk zwischen Sportkreis, Kommunen sowie der Institutionen in der Flüchtlingsarbeit vorgesehen.

Kurt Klumpp


DER NEUE SPORTKREIS-VORSTAND: (v.l.) Kurt Klumpp, Alfons Riffel, Ingrid Auer, Heinz Blattner, Jürgen Zink, Horst Roitsch, Sigrid Höfle, Rüdiger Hochscheidt, Heiko Mail, Stefan Moch, Gabi Klisch und Egon Drexler.



Antrittsbesuch von BSB-Präsident Dr. Martin Lenz

Der erst vor wenigen Wochen zum Präsidenten des Badischen Sportbundes (BSB) gewählte Dr.Martin Lenz hat ein ehrgeiziges Ziel: „Ich werde in den nächsten Wochen alle neun Sportkreise besuchen“, kündigte der Karlsruher Sport- und Sozialbürgermeister bei seinem Amtsantritt als BSB-Chef an. Jetzt trafen sich im Clubhaus des TSV Wiesental der Sportbund-Präsident und sein Geschäftsführer Wolfgang Eitel mit Vorstandsmitgliedern des Sportkreises Bruchsal.

Überrascht zeigte sich der 54-jährige Nachfolger von Heinz Janalik von der professionellen Arbeit im Dachverband aller Turn- und Sportvereine des früheren Landkreises Bruchsal mit seinen heute 70.000 Mitgliedern in 243 Vereinen. Sportkreis-Vorsitzender Jürgen Zink hatte hierzu eine aufschlussreiche Präsentation vorbereitet und informierte über die Ziele, Perspektiven und Aufgaben des Sportkreises. Zink bestätigte, dass der Spielbetrieb und die sportpraktische Arbeit in den Fachverbänden organisiert werde, während sich der Sportkreis als Dienstleister für die Vereine und Verbände sowie als Interessenvertreter gegenüber dem Landkreis und den Kommunen sehe.

„Unser strategischer Schwerpunkt für die kommenden Jahre ist in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden und Vereinen eine Weiterentwicklung der Sportregion Bruchsal sowie die Netzwerk-Bildung mit den gesellschaftlich relevanten Organisationen und Gruppen“, fasste Jürgen Zink die Ziele zusammen. Die stellvertretende Vorsitzende Sigrid Höfle erinnerte an die existentielle Bedeutung der Jugendarbeit in den Vereinen und nannte die Mini-Olympics „ein besonderes Aushängeschild des Sportkreises“.

Martin Lenz war begeistert von der bisherigen Arbeit im Sportkreis Bruchsal und fragte verwundert: „Und das macht ihr alles ohne hauptamtliche Unterstützung“. Vor allem die von Jürgen Zink penibel aufgelistete Sportförderung der einzelnen Städte und Gemeinden faszinierte den Karlsruher Bürgermeister. „Das ist beispielgebend für die anderen Sportkreise“, lobte der BSB-Präsident, der die Vorstandsmitglieder zu einer Gesprächsrunde nach Karlsruhe einlud.

 

 

Treffen mit dem Präsidenten: (v.l.) Wolfgang Eitel, Alfons Riffel, Sigrid Höfle, Horst Roitsch, Jürgen Zink, Heiko Mail, Dr.Martin Lenz, Egon Drexler und Ingrid Auer (Foto: Klumpp)

 



Martin Lenz ist neuer Präsident des BSB Nord

Die Mitgliederversammlung des Badischen Sportbundes Nord e.V. hat am 11. Juni 2016 in Wiesloch Martin Lenz aus Karlsruhe zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Er setzte sich gegen seinen Mitbewerber Stefan Zyprian aus Edingen-Neckarhausen durch. Martin Lenz steht damit die nächsten drei Jahre an der Spitze des Dachverbandes des organisierten Sports in Nordbaden. Amtsinhaber Heinz Janalik trat nach 16 Jahren Amtszeit nicht mehr zu Wahl an.

In ihren Grußworten untermauerten Vertreter aus Politik und Sport dessen Bedeutung in der Gesellschaft: Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg: “Sport ist ohne Zweifel außerschulischer Bildungsträger.“ Deshalb versprach auch Petra Häffner, sportpolitische Sprecherin der Grünen: “Ich werde mich auch weiterhin für eine angemessene finanzielle Ausstattung einsetzen.“ Andreas Stoch, SPD-Fraktionsvorsitzender und ehemaliger baden-württembergischer Minister für Kultus, Jugend und Sport zollte dem scheidenden BSB-Präsidenten Janalik höchste Anerkennung: “Heinz Janalik hat den Sport nicht nur im Kopf, sondern trägt ihn auch im Herzen.“

Janalik fasste in seinem Bericht die Schwerpunkte seiner Arbeit im BSB Nord über die letzten Jahre zusammen: Als einen der größten Erfolge nannte er die erfolgreichen Verhandlungen mit der Landesregierung über den Solidarpakt Sport I, II und III. Damit kann sich der organisierte Sport auf eine verlässliche, auskömmliche Finanzierung und Förderung verlassen. Allein der aktuelle Solidarpakt III stelle ab 2017 jährlich 22,5 Mio. € zusätzlich zur Verfügung. Innerhalb des Dachverbandes waren in den vergangenen 16 Jahren vor allem die stetige Vereinsentwicklung und Modernisierung der Kommunikationswege Themen, denen viele Projekte gewidmet wurden. Nicht zuletzt aktuelle gesellschaftliche Themen, die die Entwicklung des organisierten Sports in den nächsten Jahren beeinflussen werden: Inklusion und Integration.
Am Ende stand der Dank: “Abschied nehmen von einem Amt ist immer verbunden mit einer wertschätzenden Verbeugung vor denjenigen, ohne die erfolgreiches Arbeiten und auch das Bewältigen von Niederlagen nicht möglich gewesen wäre. Ich danke deshalb allen, die mich in meiner Arbeit wirkungsvoll unterstützt haben, mir ihre Wertschätzung entgegenbrachten und in unterschiedlichen Funktionen mich in meiner Rolle als BSB-Präsident begleiteten.“

Wahl des BSB-Präsidiums
Größtes Augenmerk lag auf dem Tagesordnungspunkt „Neuwahlen des BSB-Präsidiums“. Zur Wahl standen Martin Lenz (Karlsruhe) und Stefan Zyprian (Edingen-Neckarhausen). Von den 758 abgegebenen gültigen Stimmen der neun nordbadischen Sportkreise, 51 Fachverbände und der Badischen Sportjugend stimmten in einer geheimen Wahl 434 für Martin Lenz. Auf Stefan Zyprian entfielen 324 Stimmen. Martin Lenz: „Ich freue mich sehr über die Wahl zum Präsidenten des Badischen Sportbundes Nord und danke allen Delegierten für das Vertrauen in mich und meine Arbeit. Gemeinsam mit dem Präsidium, allen Fachverbänden, Sportkreisen und Vereinen möchte ich als Team den Weg der nächsten drei Jahre gemeinsam gehen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen und unsere vielfältigen Aufgaben zu einem Netz verknüpfen, werden wir unseren Sport zukunftsfähig für die Gesellschaft halten. Meinem Vorgänger Heinz Janalik danke ich für seine außerordentliche Arbeit in den vergangenen 16 Jahren für den Badischen Sportbund Nord und wünsche mir nichts mehr als die Fortsetzung seiner Erfolgsgeschichte“

Änderungen gab es auch bei der Wahl der Vize-Präsidenten: neu ins Amt gewählt wurde Bernd Kielburger (Königsbach-Stein) für das Amt des Vize-Präsidenten Finanzen. Weitere vier Vize-Präsidenten wurden in ihrem Amt wieder gewählt: Jutta Hannig (Heidelberg), zuständig für Frauen und Sport, Claus-Peter Bach (Plankstadt), Harald Denecken (Karlsruhe) und Gerhard Schäfer (Hei-delberg). Weitere BSB-Präsidiums-Mitglieder wurden bereits vorab in ihren Gremien gewählt und durch den Sportbundtag nur noch bestätigt: Gerhard Mengesdorf (St. Georgen, Badischer Turner-Bund) und Helmut Sickmüller (Wurmberg, Badischer Fußballverband) als Vertreter der Fachverbände, Josef Pitz (Angelbachtal) als Vertreter der Sportkreise sowie Volker Lieboner (Wilhelmsfeld) als Vertreter der Badischen Sportjugend.

Verabschiedung Marianne Rutkowski
Nach sechs Jahren Amtszeit scheidet Marianne Rutkowski (Tauberbischofsheim) als Vertreterin der Fachverbände aus dem Präsidium aus. Als dienstältestes BSB-Präsidiumsmitglied bedankte sich Gerhard Schäfer bei Marianne Rutkowski und verlieh ihr im Namen des BSB Nord die goldene Ehrennadel. Heinz Janalik wird Ehrenpräsident. EU-Kommissar und ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther H. Oettinger gratulierte Janalik per Videobotschaft: „So sehr wir auch ab und zu hart gerungen haben um den Solidarpakt, um Haushaltsmittel […], Herr Janalik war immer sachkundig, engagiert, ruhig und fair. Ich sage ihm herzlich Dank für diese langjährige Aufgabe im Spitzenamt für den nordbadischen Sport und als Vize-Präsident auch für den baden-württembergischen Sport. Sie haben viel erreicht, Sie können stolz auf Ihre 16 Jahre und die Zeit davor in Ehrenämtern sein.“

Heinz Janalik wird Ehrenpräsident
Dem Vorschlag des bisherigen Präsidiums, Janalik für seine Verdienste rund um den organisierten Sport in Nordbaden zum Ehrenpräsidenten zu ernennen, stimmte der Sportbundtag einstimmig zu. Gerhard Schäfer würdigte Janalik mit dem Zitat ihres gemeinsamen Präsidiums-Kollegen Claus-Peter Bach: „Heinz Janalik, der messerscharf zwischen Gut und Schlecht, heilig und scheinheilig unterscheidet, ist eine der kompetentesten Führungspersönlichkeiten des deutschen Sports und vielen, dieweit höhere Positionen erklommen haben, haushoch überlegen. Für Heinz Janalik ist ethisch und moralisch einwandfreies Handeln im Sport selbstverständlich.“ Die Urkunde zur Ernennung zum Ehrenpräsidenten überreichte Martin Lenz. So war die Ehrung seines Vorgängers die erste Amtshandlung für den neuen BSB-Präsidenten.

Ihm gehörte auch das Schlusswort: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und danke allen Delegierten, dass der Sportbundtag heute Einheit gezeigt hat.“



Das neue Präsidium des Badischen Sportbundes Nord e.V.:

Präsident   Martin Lenz
Vize-Präsidentin Frauen und Sport   Jutta Hannig
Vize-Präsident Finanzen   Bernd Kielburger
Vize-Präsident   Claus-Peter Bach
Vize-Präsident   Harald Denecken
Vize-Präsident   Gerhard Schäfer
Vertreter der Badischen Sportjugend   Volker Lieboner
Vertreter der Fachverbände   Gerhard Mengesdorf (Badischer Turner-Bund)
Vertreter der Fachverbände   Helmut Sickmüller (Badischer Fußballverband)
Vertreter der Sportkreise   Josef Pitz (Sportkreis Sinsheim)
Geschäftsführer des BSB Nord   Wolfgang Eitel (beratend)
     


 



Wiesentaler Jürgen Zink zum neuen Sportkriesvorsitzenden gewählt

Walfried Hambsch zum Ehrenvorsitzenden ernannt

 

Die Schaltzentrale der regionalen Sportlandschaft bleibt in Waghäusel. Beim 33. Sportkreistag in der Oberhausener Schulturnhalle wurde der Wiesentaler Jürgen Zink zum Nachfolger des in Waghäusel wohnhaften Walfried Hambsch als Vorsitzender des Sportkreises Bruchsal gewählt. Der 69-jährige pensionierte Sport- und Techniklehrer wurde unter dem Beifall der Delegierten aus 149 Vereinen zum Ehrenvorsitzenden des Sportkreises ernannt. Die Verabschiedung von Walfried Hambsch rückte nach seiner 18-jährigen Tätigkeit ganz in den Mittelpunkt des Mitgliedertreffens. Alle Grußredner lobten das herausragende Engagement des nach Hans Kauffmann und Horst Zimmermann in der 70-jährigen Geschichte des Sportkreises Bruchsal dritten Vorsitzenden.

Hausherr Martin Büchner, Bürgermeister von Oberhausen-Rheinhausen, Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick sowie der künftige CDU-Landtagsabgeordnete Ulli Hockenberger („Das Besondere an dir ist das Normale“) nannten Walfried Hambsch einen zähen Gesprächspartner, der für seine Ideale kämpft und Zielstrebigkeit sowie Hartnäckigkeit überzeugend vorlebt. Hambschs besondere Charaktereigenschaften wie Fleiß, Wissbegierigkeit sowie Hilfs- und Opferbereitschaft beschrieben auch der Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg, Dieter Schmidt-Volkmar, und Heinz Janalik, Präsident des Badischen Sportbundes (BSB) Karlsruhe.

Der BSB-Vorsitzende nannte ihn die „Inkarnation des Ehrenamtes“, der im Sportkreis Bruchsal erfolgreich den Dialog mit den politischen und wirtschaftlichen Kräften suchte. Janalik erinnerte aber auch an die mitunter „dünnhäutigen kritischen Reaktionen“. Immer aber ging es ihm um den Sport und um die Menschen in den Vereinen. Der BSB-Präsident streifte zugleich sportpolitische Themen und sah im Sport mit seinen identitätsstärkenden Erlebnissen eine Chance für Flüchtlinge und Vereine.

BSB-Geschäftsführer Wolfgang Eitel stellte das Regio-Konzept des Badischen Sportbundes vor, während der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Alexander Woll über die „Sportentwicklung im Wandel der Zeit“ referierte. „Sport ist nicht mehr nur die schönste Nebensache der Welt, sondern hat aufgrund seines enormen Präventionspotentials eine wichtige Funktion in der modernen Gesellschaft“, sagte Woll. Er appellierte an die Kommunen Sportförderung nicht mehr nur als Freiwilligkeitsleistung zu betrachten.

Walfried Hambsch blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf die 70-jährige Geschichte des Sportkreises. Er forderte die Vereine dazu auf, „weiterhin den Grundsätzen der Menschlichkeit zu folgen und den Mitgliedern eine freie, offene Gesellschaft zu bieten, in der jeder sein sportliches Glück findet“. Eine zufriedenstellende Bilanz präsentierte Finanz-Referentin Ingrid Auer, die auf Vorschlag von Kassenprüfer Manfred Schweikert und auf Antrag von Jörg Wontorra ebenso entlastet wurde wie der komplette Sportkreis-Vorstand. 

 

Die Neuwahlen des Sportkreis-Vorstandes

Vorsitzender: Jürgen Zink; stellvertretende Vorsitzende: Sigrid Höfle und Heiko Mail; Finanz-Referentin: Ingrid Auer; Protokollführer: Egon Drexler; Referent Öffentlichkeitsarbeit: Kurt Klumpp; Vertreter der Vereine: Rüdiger Hochscheidt; Sportabzeichen-Obmann: Horst Roitsch; Seniorenbeauftragte: Gabi Klisch; Vorsitzender Sportkreisjugend: Stefan Moch; Vertreter der Verbände: Heinz Blattner und Alfons Riffel; Kassenprüfer: Manfred Schweikert, Achim Jakob und Gabi Schlindwein.

 

Ehrungen und Verabschiedungen beim Sportkreistag

Beim 33. Sportkreistag in der Oberhausener Schulsporthalle standen auch Ehrungen und Verabschiedungen auf dem Programm. Höhepunkt war dabei die Ernennung von Walfried Hambsch zum Ehrenvorsitzenden des Sportkreises Bruchsal. Sein Nachfolger Jürgen Zink ging in seiner Laudatio auf das langjährige Wirken des vielseitigen Sportfunktionärs aus Waghäusel ein.

Walfried Hambsch kam als Sechsjähriger erstmals in die Turnstunde des TV Oberhausen und ist bis heute den Ideen von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn treu geblieben. In seinem Heimatverein war er mehr als 50 Jahre Übungsleiter und von 1973 bis 2001 erster Vorsitzender. Neben seiner bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Sportkreisvorsitzender ist Walfried Hambsch heute noch Mitglied im Bereichsvorstand Gymwelt des Badischen Turner-Bundes. Geehrt wurde auch Rainer Debatin aus Hambrücken. Der bisherige Vertreter der Vereine im Sportkreisvorstand wurde von Heinz Janalik, dem Präsidenten des Badischen Sportbundes Karlsruhe, mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Zugleich wurde Rainer Debatin aus dem Führungsgremium des Sportkreises ebenso verabschiedet wie Robert Firnkes, der mehr als drei Jahrzehnte die Verbände vertrat, und Bernd Sauer, der nach seiner Tätigkeit als Finanzreferent zuletzt für besondere Aufgaben im Vorstand war. Mit einer Urkunde sowie einem Buchgeschenk wurden zudem Günter Winkler, Fachverbandsvertreter Volleyball, und der ehemalige Turngau-Vorsitzende Jörg Wontorra verabschiedet.

 

Kurt Klumpp